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Challenge League: FC Zürich marschiert, Neuchatel hält Anschluss

Wie in der Super League, in der der FC Basel an der Tabellenspitze einsam seine Kreise zieht, deutet auch in der Challenge League einiges auf einen Alleingang hin. Der FC Zürich, der als überraschender Absteiger und Pokalsieger von Anfang an als Top-Favorit galt, ist dieser Rolle bislang vollauf gerecht geworden und steht nach zehn Spieltagen mit acht Siegen und zwei Remis auf Platz eins.

Zürich mit Kantersieg in Wohlen

Drei Tage nach dem 2:1-Sieg in der Europa League gegen Osmanlispor machte der FC Zürich beim FC Wohlen kurzen Prozess und feierte einen klaren 5:0-Erfolg. Wohlens Sead Hajrovic leitete die Niederlage mit einem Eigentor in der achten Minute ein und noch vor der Pause sorgte Dzengis Cavusevic mit einem Doppelpack für die Vorentscheidung. Umaru Bangura und Moussa Kone schraubten das Ergebnis im zweiten Durchgang dann noch in eine deutliche Höhe.

Alle Challenge League Ergebnisse.

Nur Xamax bleibt dran

Zumindest halbwegs Schritt halten mit Zürich kann immerhin noch Neuchatel Xamax mit vier Punkten Rückstand. Am vergangenen Wochenende ließ sich Xamax gegen den FC Winterthur auch von einem Pausenrückstand durch Silvio nicht von seinem Weg abbringen und feierte am Ende noch einen klaren 4:1-Erfolg. Kiliann Witschi gelang der Ausgleich und Raphael Nuzzolo markierte per Elfmeter die Führung, bevor dann Mustafa Sejmenovic und nochmals Nuzzolo zum Endstand nachlegten.

Aarau verliert den Kontakt zur Spitze

Vorjahresabsteiger FC Aarau, der eigentlich als schärfster Konkurrent des FC Zürich gesehen wurde und dem Spitzenreiter am neunten Spieltag immerhin ein 1:1 abgetrotzt hatte, hat den Kontakt an die Spitze derweil trotz Platz drei mit einem 0:1 bei Servette Genf erst einmal verloren und liegt schon acht Zähler zurück. Jean-Pierre Nsame erzielte für den Aufsteiger, der damit auf Rang sieben vorrückte, das Tor des Tages.

Chiasso weiterhin Schlusslicht

Das Tabellenende ziert mit sechs Punkten weiterhin der FC Chiasso, der beim FC Le Mont aber immerhin ein torloses Remis mitnahm. Allerdings liegt Chiasso nur einen Zähler hinter Wohlen sowie auch lediglich drei Punkte hinter Genf und dem FC Schaffhausen. Schaffhausen kassierte am Wochenende beim viertplatzierten FC Wil 1900 eine 1:2-Niederlage. Shkelqim Demhasaj konnte Wils Führung durch den rumänischen Nationalspieler Paul Papp zunächst noch ausgleichen, doch auf das 2:1 durch Arnaud Bühler hatten die Gäste keine Antwort mehr.

Wie die Super League macht auch die Challenge League nach dem zehnten Spieltag eine Länderspielpause, ehe bis einschließlich 11. Dezember dann noch acht Runden in diesem Jahr auf dem Programm stehen.

Super League: FC Thun ärgert Basel – Lausanne-Sport neuer Zweiter

Von Spannung kann man an der Tabellenspitze der Schweizer Super League nach zehn Spieltagen nicht sprechen, doch immerhin hat das vergangene Wochenende gezeigt, dass auch der FC Basel nicht unfehlbar ist. Der Serienmeister, der mit neun Siegen vom Start weg gleich wieder Kurs auf den Titel genommen hat, ließ am Samstagabend zum ersten Mal Federn und das ausgerechnet gegen Schlusslicht FC Thun.

Thun schnupperte sogar eine knappe Stunde lang an der ganz großen Sensation. Nach 35 Minuten hatte Matteo Tosetti die Gäste in Führung gebracht und Basel rannte in der Folge lange Zeit vergeblich an, ehe der eingewechselte Davide Calla in der 90. Minute zumindest noch ein 1:1 rettete. Nichtsdestotrotz bleibt Basel natürlich Spitzenreiter und das mit stattlichen elf Punkten Vorsprung auf Rang zwei. Und auch Thun konnte die rote Laterne nicht abgeben, hat allerdings auch nur einen Zähler Rückstand auf den vorletzten Platz. 

Aufsteiger Lausanne-Sport überrascht

Neuer Tabellenzweiter und damit erster Verfolger des FC Basel, wobei man den Begriff Verfolger angesichts des großen Rückstandes eigentlich in Anführungszeichen setzen muss, ist nach zehn Runden der überraschend starke Aufsteiger FC Lausanne-Sport, der ein Heimspiel gegen den FC Lugano mit 4:1 gewonnen hat. Paixao Diniz, Musa Araz und Olivier Custodio per Elfmeter sorgten mit drei Toren zwischen der 25. und 38. Minute für eine klare 3:0-Halbzeitführung und mit dem 4:0 durch Francesco Margiotta in der 70. Minute war die Partie dann durch. Luganos Mario Piccinocchi gelang in der Nachspielzeit nur noch der Ehrentreffer.

Vorbeigezogen ist Lausanne-Sport an den Young Boys Bern, die zu Hause gegen den FC St. Gallen nicht über ein 2:2 hinaus gekommen sind. St. Gallens frühe Führung durch Roman Buess glich Leonardo Bertone bereits nach elf Minuten aus und als Kwadwo Duah in der 90. Minute das 2:1 für Bern markierte, sahen die Young Boys schon wie der Sieger aus. Doch in der vierten Minute der Nachspielzeit schlugen die Gäste in Person von Routinier Albert Bunjaku mit dem 2:2 zurück.

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Punktgleich mit den Young Boys auf Rang vier folgt der Grasshopper-Club Zürich, der den FC Luzern mit 3:2 besiegte. Francisco Rodriguez konnte für Luzern in der 17. Minute die fünf Minuten zuvor von Ridge Munsy erzielte Führung der Grasshoppers noch egalisieren, doch auf die Treffer von Runar Mar Sigurjonsson per Elfmeter in der 36. und von Nicolas Hunziker in der 57. Minute hatte Luzern nur noch bedingt eine Antwort parat. Mehr als den 2:3-Anschlusstreffer durch einen Strafstoß von Markus Neumayr brachte Luzern, das damit aus den letzten fünf Spielen nur einen Punkt holte, dann nicht mehr zustande.

Aufschwung in Sion hält an

Der FC Sion hat derweil seine Aufschwung unter dem neuen Trainer Peter Zeidler weiter fortgesetzt. Beim FC Vaduz geriet Sion durch Franz Burgmeier und Moreno Constanzo zwei Mal in Rückstand, schaffte aber durch Moussa Konate und Chadroc Akolo nicht nur bis zur Pause jeweils den Ausgleich, sondern traf nach dem Seitenwechsel durch Freddy Mveng und einen Doppelpack von Ebenezer Assifuah zum 5:2-Auswärtssieg.

Super League: FC Basel nicht zu stoppen – FC Sion mit Aufwärtstrend

Wer vor der Saison auf mehr Spannung in der Schweizer Super League gehofft hatte, sieht sich nach nur sieben Spieltagen schon enttäuscht. Denn der FC Basel scheint sich von nichts und niemandem von seinem Weg zur achten Meisterschaft in Folge abbringen zu lassen. Der Serienmeister führt die Tabelle nach sieben Runden mit der Optimalausbeute von 21 Punkten an und liegt damit schon jetzt stolze neun Zähler vor den Young Boys Bern und dem FC Luzern, die die Bezeichnung Verfolger damit kaum verdienen. Hier findet ihr alle Super League Ergebnisse.

Seydou Doumbia trifft doppelt

Nach der Länderspielpause hat der FCB gleich wieder einen überzeugenden Auftritt hingelegt und den Grasshopper-Club Zürich mit 3:1 bezwungen. Birkir Bjarnason und Seydou Doumbia brachten Basel in der 29. und 31. Minute mit einem Doppelschlag in Führung, doch als Runar Sigurjonsson für die Gäste kurz vor der Pause verkürzen konnte, keimte doch noch einmal Hoffnung auf zumindest etwas Spannung im Titelrennen auf. Doch Doumbia beendete mit seinem zweiten Treffer in der 86. Minute sämtliche Hoffnungen der Grasshoppers auf zumindest einen Zähler.

Hinter Basel schoben sich die Young Boys Bern durch einen Sieg im direkten Duell am gut gestarteten FC Luzern vorbei. Miralem Sulejami schnürte in der 18. und 43. Minute einen Doppelpack für die Young Boys, die erst in der vierten Minute der Nachspielzeit nachlässig wurden und Marco Schneuwly den Anschluss ermöglichten, wobei der Sieg in den Sekunden danach aber nicht mehr in Gefahr geriet.

Lausanne-Sport feiert Kantersieg

Auf Platz vier vorgeschoben hat sich nach dem siebten Spieltag überraschend Aufsteiger FC Lausanne-Sport, der am Wochenende auch für das größte Ausrufezeichen sorgte. Denn Lausanne-Sport schickte den FC Vaduz mit einer 0:5-Packung im Gepäck auf die Heimreise gen Liechtenstein. Schon in der ersten Minute gelang Banjamin Kololli die Führung für den Aufsteiger, der in Minute neun durch Olivier Custodio nachlegte und zur Pause durch einen Treffer von Samuele Campo bereits mit 3:0 führte. Kwang Ryong Pak und nochmals Kololli sorgten dann am Ende für ein Schützenfest.

Ein Gewinner des Wochenendes war auch der FC Lugano, der sich mit einem 2:0-Erfolg beim FC St. Gallen auf Rang fünf verbesserte. Ezgjan Alioski vor und Rodrigo Aguirre nach der Pause trafen zum Sieg für den Klub aus dem Tessin.

Sion mit zweitem Sieg in Folge

Unverkennbar ist derweil der Aufwärtstrend beim FC Sion nach dem Trainerwechsel von Didier Tholot zu Peter Zeidler. Unter dem deutschen Coach gelang Sion nach zuvor nur drei Punkten aus fünf Spielen bereits vor der Länderspielpause ein 3:1-Erfolg gegen den FC Vaduz, dem nun ein 1:0 gegen den FC Thun folgte, das allerdings angesichts eines zu Unrecht nicht anerkannten Treffers der Gäste, die mit nur fünf Zählern weiterhin Träger der Roten Laterne sind, eher glücklich ausfiel.

 

Basel makellos, Bern mit Problemen

Der FC Basel hat am 6. Spieltag die Tabellenführung in der Super League gefestigt. Beim FC Thun gab sich der Serienmeister keine Blöße und stellte bereits früh in der Partie die Weichen auf Sieg. Nach Toren von Michael Lang, Marc Janko und Luca Zuffi stand es bereits nach 19 Minuten 3:0 für die Basler, die in weiterer Folge zurückschalten konnten, um das Ergebnis zu verwalten.

Wesentlich schlechter verlief das Wochenende für die beiden Basel-Verfolger FC Luzern und Young Boys Bern, die keine Punkte holten. Die Luzerner von Markus Babbel gingen beim FC St. Gallen unter, der vor der Runde noch auf dem letzten Tabellenplatz gelegen war. Zur Pause stand es zwar noch 0:0, doch dann drehte St. Gallen auf und ging letztlich mit einem 3:0 vom Feld.

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Nicht viel besser lief es für die Young Boys. Unter der Woche beim 1:6 gegen Borussia Mönchengladbach im Champions League-Playoff klar gescheitert, kassierte die Mannschaft von Adi Hütter am Wochenende die nächste Klatsche: gegen die Grasshoppers aus Zürich hielten YB lange Zeit gut mit. Nach 0:1-Rückstand zur Pause gelang Frey nach rund einer Stunde der Ausgleich. Doch eine Viertelstunde vor Schluss gingen die Zürcher in Führung und bauten den Vorsprung in der Schlussphase weiter aus. Dank des 4:1 schoben sich die Grasshoppers auf den vierten Tabellenplatz.

Aufsteiger FC Lausanne-Sport holte beim FC Lugano ein beachtliches 1:1, lag dabei zwischenzeitlich sogar in Führung. Drei wichtige Punkte holte auch der FC Sion: beim Debüt von Trainer Peter Zeidler gab es ein 3:1 gegen den FC Vaduz.

Basel weiter siegreich, Luzern erster Verfolger

Fünf Runden sind in der Schweizer Super League bereits absolviert und einmal mehr droht die Liga zu einem Solo für den Serienmeister FC Basel zu verkommen. Die Basler haben alle fünf Spiele gewonnen und das mit einem überragenden Torverhältnis von 18:4. Selbst Vize-Meister Young Boys Bern wurde am 3. Spieltag mit 3:0 abserviert.

Am Wochenende holte der FCB gegen den FC Lugano die nächsten drei Punkte. Marek Suchy, Renato Steffen, Seydou Doumbia und Michael Lang trafen für den Champions League-Starter, bei dem bereits drei Spieler drei Tore erzielt haben. Aktuell als einziges Team Schritthalten kann der FC Luzern, der allerdings bereits drei Punkte Rückstand hat. Die einzige Niederlage kassierte Luzern ausgerechnet gegen Basel. Zuletzt gab es gegen Vaduz und Thun klare Siege.

Vor der Saison als erster Herausforderer gestartet war YB Bern. Mittlerweile haben die Young Boys von Adi Hütter aber schon sechs Punkte Rückstand. Am Wochenende meldete sich Bern aber nach Niederlagen gegen Basel und Gladbach eindrucksvoll zurück und besiegte Aufsteiger Lausanne-Sport mit 7:2 – gleich sieben verschiedene Spieler trafen für die Hütter-Elf.

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Nicht nach Wunsch läuft es weiterhin für den FC Sion und St. Gallen. Beide Mannschaften haben erst drei Punkte auf dem Konto und vor allem Probleme mit dem Toreschießen. Thun hat erst drei Mal getroffen, Schlusslicht Sion fünf Mal.

 

Super League: FC Basel schon wieder eine Klasse für sich

Drei Spieltage sind absolviert und die Tabelle der Schweizer Super League zeigt zumindest an der Spitze schon wieder das gewohnte Bild. Serienmeister FC Basel, der seinen achten Titel in Folge im Blick hat, führt schon wieder das Ranking an und hat als einziger Klub alle drei Spiele gewonnen.

Nach zwei ebenso lockeren wie deutlichen Erfolgen gegen den FC Sion (3:0) und beim FC Vaduz (5:1) tat sich Basel am dritten Spieltag beim zuvor ebenfalls zweimal siegreichen FC Luzern aber erstmals schwer und kam nach einem Pausenrückstand erst im zweiten Durchgang zum Erfolg. Zwar brachte Marek Suchy den Meister schon in der vierten Minute in Führung, doch Jahmir Hyka drehte die Partie mit einem Doppelpack in der 18. und 30. Minute. Das freilich wollte der FCB nicht auf sich sitzen lassen und gab der Begegnung nach dem Seitenwechsel eine abermalige Wende. Zum Matchwinner avancierte der Österreicher Marc Janko, der in der 70. Minute zunächst ausglich und neun Minuten später dann zum Sieg traf.

Luzern und Young Boys die ersten Verfolger

Luzern ist durch die Niederlage auf Rang drei abgerutscht, ist aber gemeinsam mit den Young Boys Bern der erste Verfolger des FC Basel. Die Young Boys, die in der Champions-League-Qualifikation Shakhtar Donezk ausschalteten, haben den Auftakt mit einem 2:0 beim FC St. Gallen erfolgreich gestaltet, dann aber beim 1:2 gegen den FC Lugano gepatzt. Im zweiten Heimspiel gegen den FC Thun gelang nun aber ein klarer 4:1-Sieg, zu dem Guillaume Hoarau (2) und Michael Frey nebst einem Eigentor von Sandro Lauper die Treffer beisteuerten. Christian Fassnacht konnte für das noch sieglose Thun, das mit zwei Punkten das Tabellenende ziert, zwischenzeitlich nur ausgleichen.

Auf den Plätzen vier bis neun stehen derweil sechs Mannschaften mit vier bzw. drei Punkten. Vierter ist Aufsteiger FC Lausanne-Sport, der in der Super League schon angekommen scheint. Nach einer 0:2-Pleite beim Grasshopper-Club Zürich und einem spektakulären 4:4 gegen Thun landete der Aufsteiger nun am Wochenende beim FC Sion mit 3:1 einen ersten Sieg. Nachdem Sions Reto Ziegler die Führung durch Francesco Margiotta noch ausgeglichen hatte, sorgten Gabriel Torres per Elfmeter und Xavier Margairaz in der Schlussphase für den Auswärtsdreier Lausannes.

Erste Siege für Vaduz und St. Gallen

Die ersten Siege gelangen am dritten Spieltag dem FC Vaduz und dem FC St. Gallen. Vaduz kam durch Tore von Fulvio Sulmoni und Philipp Muntwiler zu einem 2:0 beim FC Lugano, während sich St. Gallen gegen mit 2:1 gegen den Grasshopper-Club Zürich durchsetzte.

Roman Buess kurz vor und Yannis Tafer kurz nach der Halbzeit brachten St. Gallen mit 2:0 in Front. Caio konnte für die Grasshoppers drei Minuten vor dem Ende nur noch verkürzen.

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Challenge League 2016/17: Absteiger FC Zürich der große Favorit

Wie die Super League startet auch die Challenge League frühzeitig in die neue Saison. Bereits am 23. Juli geht es im Schweizer Fußball-Unterhaus wieder los. Den Auftakt an jenem Samstag machen um 19 Uhr die Partien zwischen Neuchatel Xamax und Aufsteiger Servette Genf sowie zwischen dem FC Schaffhausen und dem FC Wil 1900.

Weiter geht es am Sonntag um 15 Uhr, wenn der FC Aarau den FC Chiasso erwartet und wenn der FC Wohlen zu Gast ist beim FC Le Mont. Abgeschlossen wird der erste Spieltag schließlich am Montagabend um 19.45 Uhr. Dann empfängt Absteiger FC Zürich den FC Winterthur.

FC Zürich mit starkem Kader für den Wiederaufstieg gerüstet

Erstmals muss der FC Zürich dann mit seiner Rolle als Top-Favorit auf den Aufstieg zurechtkommen, an der sich im Normalfall auch im weiteren Saisonverlauf nicht viel ändern dürfte. Zu stark scheint die Mannschaft von Trainer Uli Forte trotz einiger Abgänge, denen noch weitere folgen könnten, für die Challenge League besetzt. Selbst die Doppelbelastung, dass der FCZ als Pokalsieger auch in der Qualifikation für die Europa League startet, ändert nichts daran, dass für die meisten Experten der direkte Wiederaufstieg des FC Zürich sicher ist.

Alle Challenge League Ergebnisse.

Als möglicher Konkurrent gilt vor allem der FC Aarau, der nach dem Abstieg vor einem Jahr in der vergangenen Saison einen Fehlstart hingelegt hat und auch deshalb trotz guter Rückrunde den dann schon enteilten FC Lausanne-Sport nicht mehr in Gefahr bringen konnte. Vorjahresaufsteiger Neuchatel Xamax, der auf Anhieb auf Platz zwei landete, und der letztjährige Dritte, der FC Wil 1900, müssen derweil erst noch zeigen, tatsächlich wieder vorne mitmischen zu können.

Viele Vereine schauen nach unten

Der Rest der Challenge League muss vermutlich in erster Linie den Blick nach unten richten, wobei Aufsteiger Genf durchaus das Zeug dazu hat, die Klasse frühzeitig zu sichern. Insbesondere der FC Le Mont, der FC Wohlen und der FC Chiasso, die vergangene Saison auf den drei Plätzen vor Absteiger FC Biel-Bienne standen, gelten auch diesmal wieder als gefährdet und müssen in erster Linie Punkte für den Klassenerhalt sammeln, wobei auch diese drei Teams aber für eine Überraschung gut sein könnten.

Noch schwer einzuordnen sind der FC Schaffhausen und der FC Winterthur, die die vergangene Saison jenseits von Gut und Böse im Mittelfeld beendeten und damit auch diesmal zumindest nicht völlig unzufrieden sein dürften. Eine seriöse Prognose bezüglich jedes Teams ist freilich frühestens nach fünf oder eher nach zehn Spieltagen möglich. Auch deshalb, weil bis Ende August noch Transfers möglich sind und der eine oder andere Kader bis dahin noch ein anderes Gesicht erhalten könnte.

Super League: Start am 23. Juli mit Basel – Sion

13 Tage nach dem Finale der Europameisterschaft, die für die Schweiz mit der Niederlage nach Elfmeterschießen im Achtelfinale gegen Polen ein unglückliches Ende gefunden hat, startet die Super League als eine der ersten europäischen Ligen in die neue Saison 2016/17.

Am Samstag, den 23. Juli, erwartet der FC Lugano um 17.45 Uhr den FC Luzern zum ersten Spiel der neuen Saison, dem sich am gleichen Tag um 20 Uhr gleich noch das Duell zwischen dem FC St. Gallen und den Young Boys Bern anschließt.

Weiter geht es dann am Sonntag um 13.45 Uhr mit zwei Spielen. Zum einen empfängt der Grasshopper-Club Zürich den einzigen Aufsteiger FC Lausanne-Sport, der sich nach der souveränen Meisterschaft in der Challenge League nun auch im Oberhaus beweisen will. Und zum anderen stehen sich mit dem FC Thun und dem FC Vaduz zwei Teams gegenüber, die die vergangene Spielzeit in der unteren Tabellenhälfte beendet haben. Abgeschlossen wird der erste Spieltag dann am Sonntag um 16 Uhr mit dem ersten Auftritt des Titelverteidigers, wenn der FC Basel gegen den FC Sion Heimrecht genießt.

Basel ohne Embolo

Basel geht natürlich auch diesmal wieder als Top-Favorit in die Saison und hat die achte (!) Meisterschaft in Folge fest im Visier. Nicht mithelfen wird bei diesem Vorhaben allerdings Supertalent Breel Embolo, der sich für rund 27 Millionen Euro in die deutsche Bundesliga zum FC Schalke 04 verabschiedet hat. Ansonsten hat sich der Aderlass im Team von Trainer Urs Fischer bislang in Grenzen gehalten, doch da der Transfermarkt in diesem Sommer noch nicht richtig in Fahrt gekommen ist, besteht noch bis Ende August die Gefahr, dass weitere Leistungsträger den Verein verlassen. Auf der anderen Seite hat sich Basel aber bereits einige interessante Neuzugänge geangelt. Der 21 Jahre alte Norweger Mohamed Elyounoussi gilt ebenso als großes Talent wie der erst 18-jährige Paraguayer Blas Riveros. Und mit Seydou Doumbia hat sich der FCB die Dienste eines international renommierten Stürmers sichern können, der zunächst vom AS Rom ausgeliehen wurde.

Young Boys als ernsthafter Titelrivale?

Ob es diesmal einen ernsthaften Konkurrenten für den FC Basel geben wird, scheint angesichts dieser Vorzeichen fraglich. Gerade die zuletzt mit 14 Punkten Rückstand auf Rang zwei gelandeten Young Boys Bern werden aber nichts unversucht lassen, die Vorherrschaft des Serienmeisters zumindest zu unterbrechen.

Aber auch die Grasshoppers und der FC Sion haben gewisse Ambitionen und wollen zumindest auf den internationalen Plätzen landen. Am anderen Ende der Tabelle wird vor allem Aufsteiger Lausanne-Sport um den Klassenerhalt kämpfen müssen, aber auch Vorjahresaufsteiger Lugano und der FC Vaduz werden zunächst ihre Punkte gegen den Abstieg sammeln müssen.

Zu den Super League Ergebnissen.

Transferupdate Schweizer Super League

Seydou Doumbia
Дмитрий Садовников (CC BY-SA 3.0)

Die Transferperiode hat gerade erst begonnen und dennoch haben die Schweizer Klubs schon einige interessante Transfers getätigt. Allen voran der FC Basel. Der amtierende Meister lässt Supertalent und EM-Starter Breel Embolo zum FC Schalke ziehen, kassiert dafür aber zwischen 20 und 25 Millionen Euro – exklusive allfälliger Nachzahlungen.

Einen Nachfolger hat der FCB bereits präsentiert: Seydou Doumbia. Der 28-jährige Stürmer aus der Elfenbeinküste spielte jahrelang bei CSKA Moskau und wechselte im Januar 2015 für 14 Millionen Euro zur AS Roma. Dort konnte er sich nicht durchsetzen und wurde je ein halbes Jahr zurück zu CSKA und anschließend zu Newcastle United verliehen. Nun will er in Basel zu alter Stärke zurückfinden. Die Super League kennt er bereits aus seiner Zeit bei den Young Boys Bern (2008 – 2010). Die Leihe läuft vorerst ein Jahr und kostet die Schweizer 1,5 Millionen Euro, zudem hat Basel eine Kaufoption.

Neben Doumbia hat der Meister noch zwei weitere Spieler verpflichtet: aus Paraguay kommt für 1,7 Millionen Euro Linksverteidiger Blas Riveros, für 1,65 Millionen wurde zudem Rechtsverteidiger Omar Gaber aus Ägypten geholt. Nach seiner Leihe kam auch Zdravko Kuzmanovic in den St. Jakob-Park zurück, wurde aber sofort wieder an den FC Malaga verliehen.

Nach Basel kommt lange nichts

Vize-Meister YB Bern schlug erst einmal am Transfermarkt zu. Für eine unbekannte Ablösesumme wurde Stürmertalent Michael Frey von Lille OSC nach Bern gelotst. Der 21-Jährige spielte vergangene Saison leihweise bei Luzern und erzielte dort in 16 Spielen vier Tore.

Der FC St. Gallen konnte sich die Dienste von Mohamed Gouaida sichern, der leihweise für ein Jahr vom Hamburger SV ausgeliehen wird und in der Schweiz auf seinen ehemaligen Trainer Joe Zinnbauer trifft.

Aufsteiger FC Lausanne-Sport meldete erst vor wenigen Tagen die Verpflichtung von Gabriel Torres. Der 27-jährige Nationalspieler Panamas kommt für 700.000 Euro vom venezolanischen Klub FC Zamora und soll in Zukunft als Stürmer agieren.

Noch ohne namhafte Neuzugänge sind die Grasshoppers, die mit Munas Dabbur allerdings ihren besten Spieler ziehen lassen mussten. Für rund 3,50 Millionen Euro wechselte der Israeli zum österreichischen Meister RB Salzburg. Rechtsverteidiger Moritz Bauer verließ die Grasshoppers ebenfalls und schloss sich für 4 Millionen Euro dem russischen Spitzenteam Rubin Kazan an.

Hier gibt’s bald alle Super League Ergebnisse.

Challenge League: Saison 2016/17 sehr prominent besetzt

Ähnlich wie der Super League, in der der FC Basel wieder einmal sehr frühzeitig als Meister feststand, hielt sich auch in der Challenge League die Spannung an den letzten Spieltagen in Grenzen. Während der FC Lausanne-Sport der Konkurrenz an der Spitze schon früh enteilt war und letztlich auch deshalb schon Anfang Mai den Aufstieg feiern durfte, weil alle Verfolger mit Ausnahme des FC Aarau keine Lizenz für die Super League erhalten hätten, wurde am anderen Ende der Tabelle dem FC Biel-Bienne Ende April die Lizenz entzogen, womit auch die Frage nach dem Absteiger klar war.

Auf die neue Saison 2016/17, die am 22. und 23. Juli startet, darf man aber nun mit reichlich Vorfreude vorausblicken, ist die Super League doch so prominent besetzt wie selten zuvor. „Vielleicht erhält sie nun die Resonanz, die wir uns schon immer erwünscht haben“, brachte SFL-Präsident Heinrich Schifferle seine Hoffnung auf eine hochspannende Saison zum Ausdruck, die angesichts einiger großer Namen wohl auch bei den Fans im Stadion und an den TV-Bildschirmen zu einer deutlich erhöhten Resonanz führen wird.

FC Zürich startet als Top-Favorit und Europa-League-Teilnehmer

Prominentestes Team in der Saison 2016/17 ist natürlich der FC Zürich, der am Ende den Abstieg nicht mehr vermeiden konnte. Der FCZ holte allerdings vier Tage nach dem Sturz in die Zweitklassigkeit durch ein 1:0 gegen den FC Lugano noch den Pokal und startet damit als Zweitligist in der Europa League. Und das vermutlich mit Uli Forte auf der Bank, der im Endspurt als dritter Trainer der Saison nach Urs Meier und Sami Hyypiä den Karren auch nicht mehr aus dem Dreck ziehen konnte. Forte machte aber nach dem Abstieg schnell klar, seine erst begonnene Arbeit gerne fortsetzen zu wollen: “Es wäre für mich eine Challenge, den FCZ wieder nach oben zu führen.“

Gut möglich also, dass der Coach bleibt, was indes sicher nicht für alle Leistungsträger gelten wird. Doch auch wenn der eine oder andere Spieler Zürich verlassen sollte, ist klar, wer als Top-Favorit auf den Aufstieg in die neue Saison geht. Ein Spaziergang zurück in die Super League dürfte es für den FCZ allerdings auch nicht werden. So darf man davon ausgehen, dass der diesmal nach völlig verpatzter Vorrunde nur auf dem vierten Platz gelandete Vorjahresabsteiger FC Aarau ebenfalls den Aufstieg im Visier haben wird.

Servette Genf kehrt zurück

Und auch das zweitplatzierte Neuchatel Xamax sowie der FC Wil als Tabellendritter dürften wieder ein Wörtchen um den ersten Platz mitreden wollen. Für zusätzlichen Esprit sorgt derweil der Aufstieg von Servette Genf. Der Traditionsklub hat nach dem Lizenz-Entzug vor einem Jahr einen Durchmarsch durch die Promotion League hingelegt und stand schon fünf Spieltage vor Schluss als Rückkehrer fest. Die Challenge League soll für den 17-fachen Meister indes auch nicht zum dauerhaften Aufenthaltsort werden. Ob es aber schon reicht, um den Aufstieg in die Super League ins Visier zu nehmen, bleibt abzuwarten.

Challenge League Ergebnisse.