Super League: FC Basel vorzeitig Meister

Eine Überraschung ist es nun wahrlich nicht und doch auf eine gewisse Art und Weise bemerkenswert, dass der FC Basel seine Meisterschaft in der Schweizer Super League abermals verteidigt hat. Obwohl im vergangenen Sommer wieder einige Leistungsträger wie Fabian Frei oder Fabian Schär sowie Trainer Paulo Sousa den Verein verlassen haben, marschierte der FCB der Konkurrenz wieder einsam davon und feierte mit Coach Urs Fischer seinen siebten Titel in Folge.

Bereits am 31. Spieltag machte Basel mit einem 2:1-Heimsieg gegen den FC Sion alles klar. Matias Delgado besorgte im St. Jakob-Park nach 24 Minuten per Elfmeter die Führung und Birkir Bjarnason machte nach einer guten Stunde mit dem 2:0 schon fast alles klar. Der Anschlusstreffer der Gäste durch Veroljub Salatic fiel in der dritten Minute der Nachspielzeit zu spät, um Basel noch einmal in Gefahr bringen zu können.

Bern so gut wie sicher Zweiter

16 Punkte liegt der Serienmeister fünf Runden vor Schluss vor den Young Boys Bern, die bereits vor dem Anpfiff in Basel mit 2:1 beim Grasshopper-Club Zürich gewonnen und so verhindert hatten, dass der FCB bereits vor dem Anstoß des eigenen Spiels Meister wurde. Bern hat mit dem Sieg bei den drittplatzierten Grasshoppers nun bei 14 Zählern Vorsprung den zweiten Platz und damit die Teilnahme an der Qualifikation zur Champions League praktisch sicher. Yoric Ravet und Leonardo Bertone schossen die Young Boys mit einem Doppelschlag vor der Pause mit 2:0 in Führung und die Grasshoppers kamen durch Munas Dabbur nur noch zum 1:2.

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Trotz der Niederlagen gegen das Top-Duo haben die Grasshoppers und Sion beste Chancen, als Dritter und Vierter in die Europa League einzuziehen. Der fünfplatzierte FC Luzern konnte die Patzer jedenfalls nicht wirklich nutzen und kam beim FC Lugano nicht über ein 1:1 hinaus. Luganos Führungstreffer durch Anastasios Donis konnte Markus Neumayr nur ausgleichen.

Lugano wieder Schlusslicht

Trotz dieses Punktgewinns ist Lugano seit dem letzten Wochenende wieder zurück am Tabellenende. Grund dafür ist der Sieg des vorherigen Schlusslichts FC Vaduz beim ebenfalls noch nicht ganz geretteten FC St. Gallen. Moreno Constanzo mit einem Doppelpack und Nick von Niederhäusern hatten für eine klare 3:0-Führung der Gäste aus Liechtenstein gesorgt, ehe Edgar Salli nur noch auf 1:3 verkürzen konnte.

Mehr gefährdet als St. Gallen, das immerhin noch sechs Punkte vor Lugano und fünf vor Vaduz liegt, ist der FC Zürich, der als Drittletzter nur zwei Zähler mehr als der Tabellenletzte aufweist. Und der jüngste Auftritt beim FC Thun dürfte die Sorgenfalten beim FCZ nicht verringert haben. Denn die Mannschaft von Sami Hyypiä ging sang- und klanglos mit 0:4 unter. Sven Joss und Dennis Hediger vor sowie zweimal Ridge Munsey nach der Pause sorgten für einen deutlichen Erfolg des sechstplatzierten FC Thun, der aktuell als einziger Klub im Niemandsland steht.