Challenge League 2016/17: Absteiger FC Zürich der große Favorit

Wie die Super League startet auch die Challenge League frühzeitig in die neue Saison. Bereits am 23. Juli geht es im Schweizer Fußball-Unterhaus wieder los. Den Auftakt an jenem Samstag machen um 19 Uhr die Partien zwischen Neuchatel Xamax und Aufsteiger Servette Genf sowie zwischen dem FC Schaffhausen und dem FC Wil 1900.

Weiter geht es am Sonntag um 15 Uhr, wenn der FC Aarau den FC Chiasso erwartet und wenn der FC Wohlen zu Gast ist beim FC Le Mont. Abgeschlossen wird der erste Spieltag schließlich am Montagabend um 19.45 Uhr. Dann empfängt Absteiger FC Zürich den FC Winterthur.

FC Zürich mit starkem Kader für den Wiederaufstieg gerüstet

Erstmals muss der FC Zürich dann mit seiner Rolle als Top-Favorit auf den Aufstieg zurechtkommen, an der sich im Normalfall auch im weiteren Saisonverlauf nicht viel ändern dürfte. Zu stark scheint die Mannschaft von Trainer Uli Forte trotz einiger Abgänge, denen noch weitere folgen könnten, für die Challenge League besetzt. Selbst die Doppelbelastung, dass der FCZ als Pokalsieger auch in der Qualifikation für die Europa League startet, ändert nichts daran, dass für die meisten Experten der direkte Wiederaufstieg des FC Zürich sicher ist.

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Als möglicher Konkurrent gilt vor allem der FC Aarau, der nach dem Abstieg vor einem Jahr in der vergangenen Saison einen Fehlstart hingelegt hat und auch deshalb trotz guter Rückrunde den dann schon enteilten FC Lausanne-Sport nicht mehr in Gefahr bringen konnte. Vorjahresaufsteiger Neuchatel Xamax, der auf Anhieb auf Platz zwei landete, und der letztjährige Dritte, der FC Wil 1900, müssen derweil erst noch zeigen, tatsächlich wieder vorne mitmischen zu können.

Viele Vereine schauen nach unten

Der Rest der Challenge League muss vermutlich in erster Linie den Blick nach unten richten, wobei Aufsteiger Genf durchaus das Zeug dazu hat, die Klasse frühzeitig zu sichern. Insbesondere der FC Le Mont, der FC Wohlen und der FC Chiasso, die vergangene Saison auf den drei Plätzen vor Absteiger FC Biel-Bienne standen, gelten auch diesmal wieder als gefährdet und müssen in erster Linie Punkte für den Klassenerhalt sammeln, wobei auch diese drei Teams aber für eine Überraschung gut sein könnten.

Noch schwer einzuordnen sind der FC Schaffhausen und der FC Winterthur, die die vergangene Saison jenseits von Gut und Böse im Mittelfeld beendeten und damit auch diesmal zumindest nicht völlig unzufrieden sein dürften. Eine seriöse Prognose bezüglich jedes Teams ist freilich frühestens nach fünf oder eher nach zehn Spieltagen möglich. Auch deshalb, weil bis Ende August noch Transfers möglich sind und der eine oder andere Kader bis dahin noch ein anderes Gesicht erhalten könnte.