Torfestivals in Bern und St. Gallen

Die Super League befindet sich im letzten Saisonviertel. 28 Runden sind bereits absolviert, weitere acht stehen noch bevor. Am oberen Tabellenende durften sowohl der FC Basel als auch die Young Boys Bern jubeln. Insgesamt 16 Tore fielen in den zwei Spielen der besten zwei Teams der Schweiz. Der FC Basel gewann in St. Gallen mit 7:0, die Berner zuhause gegen Schlusslicht FC Vaduz mit 5:4.

Acht Runden vor Ende der Meisterschaft liegt der FCB damit weiterhin 18 Punkte vor Verfolger YB Bern, das seinerseits neun Punkte Vorsprung auf den Tabellendritten Grasshoppers Zürich hat. Im Top-Spiel am Sonntag bewies der Schweizer Serienmeister der vergangenen Jahre einmal mehr, wieso der Meister auch 2016 aus Basel kommen wird.

Ohne Torjäger Marc Janko deklassierten die Basler den FC St. Gallen mit 7:0 – obwohl es zur Pause erst 1:0 stand, nachdem Renato Steffen seine Elf in Führung gebracht hatte. Im zweiten Durchgang drehte der FCB dann richtig auf. Nach einem Eigentor von Martin Angha zwei Minuten nach Wiederanpfiff passierte zwar lange nichts, doch mit zwischen der 62. und 78. Minute erzielte Basel innerhalb von 16 Minuten gleich fünf Tore. Erfolgreich waren je zwei Mal Renato Steffen und Davide Calla sowie Supertalent Breel Embolo.

Das zweite Torfestival feierte YB Bern, das gegen Schlusslicht härter zu kämpfen hatte, als erwartet. Zwar gingen die Berner standesgemäß mit 2:0 in Führung, mussten aber noch vor der Pause den Ausgleich hinnehmen. Doch gleich zu Beginn der zweiten Hälfte brachte Milan Vilotic die Young Boys zurück auf die Siegesstraße,  Guillaume Hoarau sorgte dann mit seinen Treffern zwei und drei in diesem Spiel für die vermeintliche Vorentscheidung zum 5:2.

Doch das Schlusslicht aus Vaduz gab sich nicht auf: zwei Tore in der 76. und 78. Minute sorgten noch einmal für Spannung. Doch das Team aus Liechtenstein konnte nicht mehr nachlegen und verbleibt damit auf dem letzten Platz. Hier findest du alle Ergebnisse aus der Super League.