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FC Zürich steigt ab und spielt doch international

Die Spannung an der Tabellenspitze der Schweizer Super League hielt sich im Endspurt wieder einmal in Grenzen. Und das aus altbekannten Gründen. Schon frühzeitig hat der FC Basel die Konkurrenz distanziert und seine siebte Meisterschaft in Serie unter Dach und Fach gebracht. Letztlich lag das Team von Trainer Urs Fischer, der seinen ersten Titel feierte, satte 14 Punkte vor den Young Boys Bern, die als Tabellenzweiter die Chance haben, sich über die Qualifikationsrunde die Teilnahme an der Champions League zu sichern.

Young Boys hoffen auf die Champions League

Die Young Boys waren ihrerseits die klare Nummer zwei in der abgelaufenen Spielzeit und lagen unter dem Strich 15 Punkte vor dem drittplatzierten FC Luzern, der genau wie der Grasshopper Club Zürich in der Europa League startet.

Knapp verpasst hat die Qualifikation für Europa hingegen der FC Sion, der in der Vorsaison als Pokalsieger dabei war und nun drei Zähler hinter den Grasshoppers auf Rang fünf landete. Dahinter bildeten der FC Thun und der FC St. Gallen das kleine Mittelfeld, das relativ frühzeitig weder mit oben noch mit unten etwas zu tun hatte.

Der FC Vaduz auf Rang acht war ebenfalls frühzeitig gesichert, landete aber am Ende lediglich vier Zähler vor dem FC Zürich, den es an einem zumindest in Sachen Abstiegskampf spannenden letzten Spieltag erwischte. Der FCZ, der eigentlich die Qualifikation für Europa als Ziel ausgegeben hatte, besiegte Vaduz zwar mit 3:1, blieb aber dennoch Tabellenschlusslicht, weil der FC Lugano ebenfalls mit 3:0 gegen den FC St. Gallen gewann und so einen Zähler vor Zürich blieb.

FC Zürich gewinnt den Pokal

Europäisch ist der FC Zürich, den nach den Entlassungen von Urs Meier und Sami Hyypiä im Endspurt mit Uli Forte auch der dritte Trainer der Saison nicht mehr retten konnte, in der kommenden Spielzeit aber dennoch dabei. Denn vier Tage nach dem Abstieg aus der Super League triumphierte der FCZ im Pokalfinale mit 1:0 just gegen den FC Lugano. Sangone Sarr erzielte kurz vor der Pause das Tor für die Forte-Elf, die den bitter enttäuschten Anhang damit indes nur teilweise versöhnen konnte. Klar ist, dass die individuell eigentlich für den Abstiegskampf viel zu starke Mannschaft kommende Saison den direkten Wiederaufstieg in Angriff nehmen wird – allerdings vermutlich ohne den einen oder anderen Akteur, haben doch mehrere Profis schon andernorts Interesse geweckt.

Für Zürich spielt in der neuen Saison der FC Lausanne-Sport in der Super League, der sich souverän den Aufstieg sicherte. Los geht es in der neuen Saison bereits knappe zwei Wochen nach dem EM-Finale. Sowohl in der Super League als auch in der Challenge League ist der erste Spieltag für den 22. und 23. Juli angesetzt.

Alle Super League Ergebnisse

Challenge League: FC Lausanne-Sport steht als Aufsteiger fest

Rein tabellarisch benötigt der FC Lausanne-Sport noch einen Punkt, um die Meisterschaft in der Challenge League und damit gleichzeitig den Aufstieg in die Super League perfekt zu machen, aber dennoch ist schon klar, dass die Waadtländer kommende Saison erstklassig sein werden.

Grund dafür ist, dass neben Lausanne-Sport nur der FC Aarau die Lizenz für die kommende Super-League-Saison erhalten würde und weil Aarau trotz einer Aufholjagd in den letzten Monaten 15 Punkte hinter dem Spitzenreiter liegt, ist das Aufstiegsrennen entschieden.

Lausanne-Sport verliert in Neuchatel

Die Meisterschaft einzufahren, hat Lausanne-Sport indes am Dienstagabend mit einer 1:3-Niederlage beim Tabellendritten Neuchatel Xamax verpasst. Nach Toren von Chadroc Akolo, Marco Delley und Charles Andre Doudin führte Neuchatel sogar schon 3:0, ehe Lausanne-Sport in der zweiten Minute der Nachspielzeit in Person von Andi Zeqiri zumindest noch Ergebniskosmetik gelang. Der Ärger bei Lausannes Trainer Fabio Celestini und seinen Spielern über die Niederlage hielt sich indes in Grenzen.

Zumindest theoretische Hoffnungen auf die Meisterschaft darf sich dadurch weiterhin der zweitplatzierte FC Wil 1900 machen, der am Wochenende indes beim FC Le Mont nicht über ein enttäuschendes 1:1 hinaus gekommen ist. Enttäuschend vor allem auch deshalb, weil Wil nach früher Führung durch Erhan Yilmaz bereits in der sechsten Minute nach einem Platzverweis für Le Monts Ibrahim Tall kurz vor der Pause die gesamte zweite Hälfte einen Mann mehr auf dem Platz hatte. Doch in Unterzahl gelang dem Tabellenvorletzten durch Drilon Pacarizi nach einer guten Stunde der Ausgleich zum Endstand.

FC Biel-Bienne tritt nicht mehr an

Für den Klassenerhalt wäre der Punktgewinn gegen Wil aus Sicht von Le Mont indes nicht mehr nötig gewesen. Denn weil dem FC Biel-Bienne mit Wirkung vom 27.04.2016 die Lizenz entzogen wurde, ist auch das Abstiegsrennen vorzeitig entschieden. Weil der FC Biel-Bienne gar nicht mehr antritt, hatte der FC Winterthur am Wochenende spielfrei.

Unterhaltsame Partien sahen die Zuschauer derweil zwischen dem FC Aarau und dem FC Chiasso sowie zwischen dem FC Schaffhausen und dem FC Wohlen. Aarau besiegte Chiasso in einem offenen Schlagabtausch durch Tore von Marcelino, Mart Lieder und Patrick Rossini mit 3:2. Für die Gäste waren Vladimir Golemic und Andrea Maccoppi erfolgreich.

Eine klare Sache war unterdessen die Partie in Schaffhausen, die der Gastgeber mit 4:1 gewann. Erst in der 76. Minute gelang Wohlen durch einen Elfmeter von Alain Schultz der Ehrentreffer, nachdem zuvor Faruk Gül, Gianluca Frontino, Granit Lekaj und Deniz Mujic für eine klare 4:0-Führung der Heimelf gesorgt hatten.

Alle Challenge League Ergebnisse Live.

Schweiz enttäuscht bei Eishockey WM 2016

Kanada hat seinen Eishockey Weltmeistertitel verteidigt! Mit einem 2:0 Sieg über Finland sicherten sich die Arhornblätter den WM-Gewinn. Im letzten Spiel der Vorrunde in Gruppe B schlugen die Finnen Team Kanada noch klar mit 4:0, doch im entscheidenden Finalspiel gewann Kanada durch Tore von McDavid (12.) und Duchene (ein Empty-Net Treffer kurz vor Ende). Dies war der insgesamt 25. Weltmeistertitel für das eishockeyverrückte Kanada! Kanada war bei den Buchmachern von Beginn an Favorit, hier fndet ihr alle Infos Eishockey Wettanbietern.

Die Schweizer Eishockeynationalmannschaft enttäuschte bei der WM leider komplett. In 7 Vorrundenspielen in Gruppe A konnte man in Moskau nur 2 Siege einfahren. Gleich 3 mal verlor man in der Verlängerun oder nach Penalty. Unter dem Strich musste man sich mit 8 Punkten mit Gruppenplatz 6 begnügen, wobei man nur Lettland (6 Punkte) und Kasachstan (2 Punkte) hinter sich lassen konnte.

Bitteres Aus in der Gruppenphase für die Schweiz

Vorentscheidend war bereits das erste Spiel, bei dem man mit 3:2 gegen Kasachstan nach Penaltyschießen verlor. Danach setzte es mit dem 3:4 nach Verlängerung gegen Norwegen bereits den nächsten Tiefschlag. In Spiel drei konnte man gegen Dänemark den ersten Sieg einfahren, wobei das 3:2 nach Verlängerung ebenfalls eine äußerst knappe Angelegenheit war. Gegen Lettland feierte man anschließend einen 5:4 Sieg nach 60 Minuten. Gegen Gastgeber Russland gab es beim 1:5 nicht viel zu holen, die „Sbornaja“ spielte die Nati komplett an die Wand. In den letzten beiden Gruppenspielen gab es noch eine 3:2 Niederlage im Penalty Shootout gegen die Schweden sowie eine 5:4 Niederlage gegen die Tschechen.

Alle Infos zu den kanadischen WM-Titeln gibts auf Wikipedia.

Super League: FC Basel vorzeitig Meister

Eine Überraschung ist es nun wahrlich nicht und doch auf eine gewisse Art und Weise bemerkenswert, dass der FC Basel seine Meisterschaft in der Schweizer Super League abermals verteidigt hat. Obwohl im vergangenen Sommer wieder einige Leistungsträger wie Fabian Frei oder Fabian Schär sowie Trainer Paulo Sousa den Verein verlassen haben, marschierte der FCB der Konkurrenz wieder einsam davon und feierte mit Coach Urs Fischer seinen siebten Titel in Folge.

Bereits am 31. Spieltag machte Basel mit einem 2:1-Heimsieg gegen den FC Sion alles klar. Matias Delgado besorgte im St. Jakob-Park nach 24 Minuten per Elfmeter die Führung und Birkir Bjarnason machte nach einer guten Stunde mit dem 2:0 schon fast alles klar. Der Anschlusstreffer der Gäste durch Veroljub Salatic fiel in der dritten Minute der Nachspielzeit zu spät, um Basel noch einmal in Gefahr bringen zu können.

Bern so gut wie sicher Zweiter

16 Punkte liegt der Serienmeister fünf Runden vor Schluss vor den Young Boys Bern, die bereits vor dem Anpfiff in Basel mit 2:1 beim Grasshopper-Club Zürich gewonnen und so verhindert hatten, dass der FCB bereits vor dem Anstoß des eigenen Spiels Meister wurde. Bern hat mit dem Sieg bei den drittplatzierten Grasshoppers nun bei 14 Zählern Vorsprung den zweiten Platz und damit die Teilnahme an der Qualifikation zur Champions League praktisch sicher. Yoric Ravet und Leonardo Bertone schossen die Young Boys mit einem Doppelschlag vor der Pause mit 2:0 in Führung und die Grasshoppers kamen durch Munas Dabbur nur noch zum 1:2.

Alle Super League Ergebnisse

Trotz der Niederlagen gegen das Top-Duo haben die Grasshoppers und Sion beste Chancen, als Dritter und Vierter in die Europa League einzuziehen. Der fünfplatzierte FC Luzern konnte die Patzer jedenfalls nicht wirklich nutzen und kam beim FC Lugano nicht über ein 1:1 hinaus. Luganos Führungstreffer durch Anastasios Donis konnte Markus Neumayr nur ausgleichen.

Lugano wieder Schlusslicht

Trotz dieses Punktgewinns ist Lugano seit dem letzten Wochenende wieder zurück am Tabellenende. Grund dafür ist der Sieg des vorherigen Schlusslichts FC Vaduz beim ebenfalls noch nicht ganz geretteten FC St. Gallen. Moreno Constanzo mit einem Doppelpack und Nick von Niederhäusern hatten für eine klare 3:0-Führung der Gäste aus Liechtenstein gesorgt, ehe Edgar Salli nur noch auf 1:3 verkürzen konnte.

Mehr gefährdet als St. Gallen, das immerhin noch sechs Punkte vor Lugano und fünf vor Vaduz liegt, ist der FC Zürich, der als Drittletzter nur zwei Zähler mehr als der Tabellenletzte aufweist. Und der jüngste Auftritt beim FC Thun dürfte die Sorgenfalten beim FCZ nicht verringert haben. Denn die Mannschaft von Sami Hyypiä ging sang- und klanglos mit 0:4 unter. Sven Joss und Dennis Hediger vor sowie zweimal Ridge Munsey nach der Pause sorgten für einen deutlichen Erfolg des sechstplatzierten FC Thun, der aktuell als einziger Klub im Niemandsland steht.

Basel nur 0:0, Young Boys siegen weiter

Die Entscheidung im Kampf um die Meisterschaft ist vertagt. Zwar zweifelt kaum jemand an der Titelverteidigung des FC Basel, doch rein rechnerisch haben die BSC Young Boys noch theoretische Chancen auf die Meisterschaft. Sechs Runden vor Schluss liegt Basel 16 Punkte voran und kann somit mit einem Sieg gegen den FC Sion am nächsten Spieltag aus eigener Kraft den nächsten Titel fixieren.

Dass die Entscheidung nicht schon diese Woche gefallen ist, haben sich die Basler selbst zuzuschreiben. Denn in einer matten und wenig spektakulären Partie zwischen dem FCB und Schlusslicht Vaduz kam der Schweizer Serienmeister nicht über ein 0:0 hinaus. Verfolger YB Bern durfte hingegen über ein klares 3:0 gegen den FC Zürich und den vierten Sieg in Folge jubeln. In den jüngsten vier Partien erzielte das Team von Adi Hütter unglaubliche 18 Tore.

Ein Erfolgserlebnis gab es auch für die Grasshoppers Zürich: nach fünf sieglosen Spielen durften Trainer Pierluigi Tami und seine Jungs ein 2:0 über den FC St. Gallen bejubeln, der ganz wichtig war, um Platz drei zu behaupten. Denn der FC Sion feierte ebenfalls drei Punkte. Dank Oldie Theofanis Gekas, der einen Tripplepack erzielte, gewann Sion mit 3:1 gegen Abstiegskandidat Lugano.

Ein deutliches Lebenszeichen gab es auch vom FC Luzern: die von Markus Babbel trainierte Elf setzte sich gegen den FC Thun mit 3:0 durch und wahrte damit die Chance auf einen internationalen Startplatz.

Hier findest du alle Super League Ergebnisse in der Übersicht.

Torfestivals in Bern und St. Gallen

Die Super League befindet sich im letzten Saisonviertel. 28 Runden sind bereits absolviert, weitere acht stehen noch bevor. Am oberen Tabellenende durften sowohl der FC Basel als auch die Young Boys Bern jubeln. Insgesamt 16 Tore fielen in den zwei Spielen der besten zwei Teams der Schweiz. Der FC Basel gewann in St. Gallen mit 7:0, die Berner zuhause gegen Schlusslicht FC Vaduz mit 5:4.

Acht Runden vor Ende der Meisterschaft liegt der FCB damit weiterhin 18 Punkte vor Verfolger YB Bern, das seinerseits neun Punkte Vorsprung auf den Tabellendritten Grasshoppers Zürich hat. Im Top-Spiel am Sonntag bewies der Schweizer Serienmeister der vergangenen Jahre einmal mehr, wieso der Meister auch 2016 aus Basel kommen wird.

Ohne Torjäger Marc Janko deklassierten die Basler den FC St. Gallen mit 7:0 – obwohl es zur Pause erst 1:0 stand, nachdem Renato Steffen seine Elf in Führung gebracht hatte. Im zweiten Durchgang drehte der FCB dann richtig auf. Nach einem Eigentor von Martin Angha zwei Minuten nach Wiederanpfiff passierte zwar lange nichts, doch mit zwischen der 62. und 78. Minute erzielte Basel innerhalb von 16 Minuten gleich fünf Tore. Erfolgreich waren je zwei Mal Renato Steffen und Davide Calla sowie Supertalent Breel Embolo.

Das zweite Torfestival feierte YB Bern, das gegen Schlusslicht härter zu kämpfen hatte, als erwartet. Zwar gingen die Berner standesgemäß mit 2:0 in Führung, mussten aber noch vor der Pause den Ausgleich hinnehmen. Doch gleich zu Beginn der zweiten Hälfte brachte Milan Vilotic die Young Boys zurück auf die Siegesstraße,  Guillaume Hoarau sorgte dann mit seinen Treffern zwei und drei in diesem Spiel für die vermeintliche Vorentscheidung zum 5:2.

Doch das Schlusslicht aus Vaduz gab sich nicht auf: zwei Tore in der 76. und 78. Minute sorgten noch einmal für Spannung. Doch das Team aus Liechtenstein konnte nicht mehr nachlegen und verbleibt damit auf dem letzten Platz. Hier findest du alle Ergebnisse aus der Super League.

Challenge League: Lausanne-Sport schwächelt, Le Mont abgeschlagen

Wie in der Super League sind auch in der Challenge League noch zehn Spieltage zu absolvieren und anders als im Oberhaus herrscht in der zweiten Schweizer League noch Spannung an der Tabellenspitze. Besser gesagt wieder, denn der schon enteilt scheinende FC Lausanne-Sport schwächelt seit einigen Wochen und hat nur noch vier Punkte Vorsprung auf den FC Wil 1900. Allerdings hat Lausanne-Sport noch alle Trümpfe in der Hand, auch dank eines Nachholspiels im Vergleich zu den Verfolgern.

Lausanne-Sport seit vier Spielen sieglos

Nun am Wochenende kam Lausanne-Sport gegen den FC Aarau nicht über ein 1:1 hinaus, musste damit aber am Ende sehr zufrieden sein, da Walter Pandiani erst in der zweiten Minute der Nachspielzeit die nach 79 Minuten erzielte Führung der Gäste durch Juan Pablo Garat ausgleichen konnte. Für Lausanne war es nach zuvor zwei Unentschieden und einer überraschenden 2:3-Heimpleite gegen den FC Biel-Bienne bereits das vierte sieglose Spiel in Serie.

Der FC Wil ist dadurch etwas näher herangerückt, könnte Lausanne-Sport aber noch dichter im Nacken sitzen, hätte man sich vor der Länderspielpause nicht ebenfalls eine 1:2-Niederlage in Aarau erlaubt. Nun aber gewann Wil mit 2:1 beim FC Winterthur und nährte seine Aufstiegshoffnungen. Nachdem Christian Fassnacht die Gastgeber in Führung gebracht hatte, drehten Jocelyn Roux und Erhan Yilmaz die Partie allerdings erst in den letzten 20 Minuten zugunsten von Wil.

Alle Challenge League Ergebnisse

Platz drei belegt weiterhin Aufsteiger Neuchatel Xamax, der am Wochenende durch zwei Tore von Chadroc Akolo mit 2:0 beim FC Biel-Bienne gewann, allerdings schon fünf Zähler hinter Wil und dementsprechend neun Punkte hinter Lausanne-Sport liegt. Vierter ist inzwischen der FC Aarau, der im Winter noch durchgereicht zu werden drohte, sich aber längst gefangen hat, vor dem FC Winterthur.

Schaffhausen mit Big-Point im Kellerduell
Auf Platz sechs geklettert und sich wohl aus dem Abstiegskampf verabschiedet hat sich nun der FC Wohlen mit einem 2:1-Sieg gegen den FC Le Mont. Nico Abegglen und Joel Geissmann sorgten mit ihren Toren für eine 2:0-Führung, die Matt Moussilou nur noch verkürzen konnte. Le Mont bleibt dadurch Tabellenletzter und hat bereits fünf Zähler Rückstand auf den Vorletzten FC Schaffhausen und den Drittletzten FC Chiasso. Diese beiden standen sich am vergangenen Wochenende direkt gegenüber. Schaffhausen entschied das Kellerduell vor eigenem Publikum mit 3:1 für sich. Nachdem Sergio Cortelezzi Chiasso per Elfmeter in Führung geschossen hatte, glich Mirko Facchinetti ebenfalls vom Punkt aus, ehe Gianluca Frontino und Deniz Mujic gegen nach Gelb-Rot für Drissa Diarra dezimierte Gäste zum 3:1-Sieg trafen.

Challenge League: FC Lausanne-Sport weiter auf Kurs

 

Wie in der Super League sind auch im Unterhaus des Schweizer Fußballs, der Challenge League, 24 Spieltage absolviert, womit noch zwölf Runden ausstehen, in denen die Entscheidungen über Auf- und Abstieg fallen werden.

Wie im Oberhaus gibt es auch in der Challenge League einen klaren Tabellenführer, doch ganz so deutlich wie der FC Basel liegt der FC Lausanne-Sport nicht vorne. Sechs Punkte Vorsprung weist der Spitzenreiter auf den zweitplatzierten FC Wil 1900 auf, hat allerdings auch noch ein Nachholspiel in der Hinterhand. Lausanne-Sport liegt damit schon klar auf Aufstiegskurs, wobei der vergangene Spieltag die Hoffnung in Wil wieder etwas hat aufkeimen lassen. Denn während der Verfolger seine Partie gegen Neuchatel Xamax mit 3:1 gewann, ließ der Tabellenführer beim FC Winterthur zwei Punkte liegen. Lausanne-Sport zeigte aber bemerkenswerte Moral und machte trotz Unterzahl aus einem 0:2-Rückstand immerhin noch ein 2:2. Nach Winterthurs Führungstor durch Gianluca d’Angelo (29.) sah Lausannes Elton Monteiro 20 Minuten vor dem Ende Gelb-Rot und als dann Sandro Foschini in der 72. Minute per Elfmeter auf 2:0 erhöhte, schien die Partie entschieden. Doch Numa Lavanchy in der 78. und Kwag Ryong Pak in der 86. Minute schlugen zurück und retteten dem Spitzenreiter ein Remis.

Die Challenge League Ergebnisse live

Aarau 2016 noch unbesiegt

Zuvor hatte auch schon Wil 1900 Comeback-Qualitäten bewiesen und einen Rückstand durch Chadroc Akolo in der letzten halben Stunde durch Treffer von Erhan Yilmaz (2) und Mert Nobre noch gedreht. Damit sind auch die letzten Hoffnungen von Neuchatel Xamax, doch noch einmal ins Aufstiegsrennen eingreifen zu können, geplatzt. Das Team ist zwar nach wie vor Dritter, allerdings nun mit acht Punkten Rückstand auf Wil und 14 Zählern zu Lausanne-Sport.

Absteiger FC Aarau ist derweil in den vergangenen Wochen vom letzten bis auf den vierten Platz vormarschiert. Der FCA verlor keines seiner sechs Spiele im neuen Jahr und holte aus diesen Partien 14 von 18 möglichen Punkten. Am Samstag wurde der FC Wohlen durch Tore von Mart Lieder und Igor Nganga mit 2:0 besiegt.

Zweikampf am Tabellenende?

Am Tabellenende scheint derweil alles auf einen Zweikampf zwischen dem aktuellen Schlusslicht FC Schaffhausen und dem nur einen Punkt besser dastehenden FC Le Mont hinauszulaufen. Während Le Mont dem FC Chiasso nun immerhin ein 0:0 abtrotzte, lag Schaffhausen beim FC Biel-Bienne durch Tore von Luka Sliskovic und Antonio Marchesano bereits mit 0:2 zurück und mehr als der Anschluss durch Deniz Mujic gelang dann nicht mehr. Biel-Bienne hat sich dadurch etwas befreien können und hat als Drittletzter nun schon vier Punkte Vorsprung auf Le Mont und fünf auf Schaffhausen.

Super League: Spannung im Kampf um Platz 2 und im Tabellenkeller

Während es in den großen europäischen Ligen wie der Bundesliga, der Premier League oder der Primera Division nur noch acht oder neun Spieltage sind, stehen in der Schweizer Super League noch zwölf Runden auf dem Programm, doch die Entscheidung in Sachen Meisterschaft ist dennoch schon so gut wie gefallen.

Der FC Basel dürfte sich auf seinem Weg zum siebten Titel in Folge kaum mehr abbringen lassen, führt der Serienmeister die Tabelle doch doch schon wieder mit 14 Punkten Vorsprung an und hat zudem noch ein Nachholspiel in der Hinterhand. Am vergangenen Samstag geriet Basel zwar nach einer frühen Führung durch Marc Janko gegen den FC St. Gallen durch Treffer von Edgar Salli und Martin Angha mit 1:2 in Rückstand, doch Janko mit zwei weiteren Toren sowie Renato Steffen sorgten am Ende doch noch für einen 4:2-Sieg des Spitzenreiters, der aktuell seine Konzentration vor allem auf das Rückspiel im Achtelfinale der Europa League beim FC Sevilla am Donnerstag richtet, wo nach dem 0:0 im heimischen St. Jakob-Park noch alles drin ist.

Young Boys knapp vor den Grasshoppers

Richtig spannend geht es derweil im Rennen um den zweiten Platz zu, der zur Teilnahme an der Qualifikation zur Champions League berechtigt. Durch einen Last-Minute-Sieg gegen den FC Sion verteidigten die Young Boys Bern am Sonntag ihren knappen Vorsprung von einem Punkt auf den Grasshopper-Club Zürich, der das Derby gegen den FC Zürich mit 4:2 für sich entscheiden konnte. Nachdem Guillaume Hoarau für Bern zwei Elfmeter verwandelt hatte und Theofanis Gekas sowie Ebenezer Assifuah für Sion erfolgreich waren, traf der eingewechselte Alexander Gerndt in der Schlussminute zum 3:2-Sieg für die Young Boys.

Alle Ergebnisse der Super League

Die Grasshoppers gerieten durch Alexandr Kerzhakov früh in Rückstand, doch Munas Dabbur und Caio drehten die Begegnung schon bis zur 30. Minute, ehe sich der FCZ durch Gelb-Rot für Anto Grgic selbst schwächte. Auf das 3:1 durch Shani Tarashaj antwortete der FCZ zwar noch mit dem 3:2-Anschluss durch Kevin Bua, doch mit dem 4:2 durch Marco Basic war kurz vor dem Ende die Entscheidung gefallen.

Trio im Abstiegskampf

Der FC Zürich gehört damit weiter zu den drei abstiegsgefährdeten Teams, führt dieses Trio aber mit je einem Punkt Vorsprung auf den FC Vaduz und den FC Lugano an. Während Vaduz gegen den FC Thun nicht über ein 0:0 hinaus kam, verlor Lugano seine Partie beim FC Luzern, der sich dadurch endgültig nach oben orientieren darf, mit 1:2. Jonathan Sabbatini hatte die Führung Luzerns durch Michael Frey zwar zunächst noch ausgeglichen, doch Christian Schneuwly traf dann neun Minuten vor Schluss zum Sieg für Luzern.

Young Boys siegen in Super League weiter

Nach nur einem Sieg in neun Spielen war Adi Hütter zuletzt in die Kritik geraten. Vier Siege zum Auftakt hatten die Erwartungshaltung in die Höhe geschraubt, nach einem weiteren 1:1 gegen Vaduz am 13. Februar 2016 war der Punkteschnitt von Hütter auf 1,62 gefallen – und damit unter jenen von Vorgänger Uli Forte.

Kritik kam vor allem von den Schweizer Medien, die meinten, die Gegner hätten sich schon auf das Pressing eingestellt und Hütter keinen Plan B. Berns Sportdirektor Bickel nimmt seinen Trainer aber in Schutz: „Es liegt in den Köpfen der Spieler. Was mich bedenklich stimmt: Die beiden Meisterschaftsspiele waren die schwächsten im Jahr 2016. Jedes Testspiel war besser.“

Nun sollte der Gegenwind aber erst einmal abgeflaut sein. Nach knappen Siegen gegen den FC Thun und FC Zürich holten die Young Boys am vergangenen Wochenende den dritten Sieg in Serie. Vor eigenem Publikum wurde der FC Luzern klar und deutlich mit 5:2 besiegt. Dabei stand es zwischenzeitlich sogar 2:2, ehe die Hausherren im zweiten Durchgang aufdrehten. Zwei weitere Tore von Guillaume Hoarau, der bereits das 2:0 erzielt hatte, und ein Treffer von Miralem Sulejmani sorgten letztlich aber für einen klaren Sieg.

In der Super League Tabelle überholten die Young Boys durch den dritten Sieg en suite die Grasshoppers Zürich und rangieren nun mit einem Punkt Vorsprung auf dem zweiten Platz. Hier findest du alle Super League Ergebnisse.