Archiv der Kategorie: Sportticker News

Auf unserem Blog gibt es in regelmäßigem Abstand interessante Beiträge zu aktuellen Geschehnissen im Sport. Ob News zu der Schweizer Nationalmannschaft, nationalem Fußball oder Tennis – hier gibt es für jeden etwas. Auch zu besondern Sportbonus Angeboten findet ihr Informationen. Einfach reinklicken!

Challenge League: Lausanne startet mit Sieg

 

Wie die Super League ist auch die Challenge League am ersten Februar-Wochenende in ihre zweite Halbserie gestartet, in der neben dem Meister und einzigen Aufsteiger auch der Tabellenletzte gesucht wird, der am Ende absteigen muss.

Zum Start hat der FC Lausanne-Sport seine Tabellenführung bestätigt und seinen Vorsprung von sechs Punkten gewahrt. Gegen den FC Le Mont brachte Kwang Ryong Pak den Spitzenreiter früh in Führung und nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich durch Bojan Dubajic war es zehn Minuten vor dem Ende Alexandre Pasche, der das Siegtor zum 2:1-Endstand markierte.

Wil der einzige echte Verfolger

Der FC Wil 1900 hoffte damit vergeblich auf einen Ausrutscher Lausannes und stand vor seiner den 19. Spieltag abschließenden Partie am Montagabend gegen den FC Schaffhausen schon unter Zugzwang, wären neun Zähler Rückstand doch schon ein dickes Brett gewesen. Wil aber präsentierte sich gut und wurde seiner Favoritenrolle mit einem 3:0-Heimsieg vollauf gerecht. Gjelbrim Taipi besorgte in der 33. Minute die Führung und Erhan Yilmaz machte in der 85. Minute den Sieg schon so gut wie perfekt, ehe Taipi kurz vor dem Ende per Elfmeter noch das 3:0 nachlegte.

Alle Challenge League Ergebnisse

Der Tabellendritte Neuchatel Xamax feierte gegen den FC Chiasso zwar auch einen 2:1-Auftaktsieg, doch angesichts von sechs Punkten Rückstand auf Wil und demnach bereits zwölf auf Lausanne-Sport dürften sich die Aufstiegschancen des Aufsteigers in Grenzen halten. Thibaut De Coulon und Dante Senger hatten Xamax schon vor der Pause mit 2:0 in Führung gebracht. Nach dem Seitenwechsel gelang den Gästen aus Chiasso dann nur noch der Anschlusstreffer durch Dragan Mihajlovic.

Aarau weiter Letzter

Am Tabellenende kommt der FC Aarau, dem der zweite Abstieg innerhalb von einem guten Jahr droht, nicht recht vom Fleck. Gegen den FC Biel-Bienne erwischte das Schlusslicht einen denkbar schlechten Start und geriet durch Gaetan Karlen in Rückstand. Immerhin rettete Patrick Rossini dem FCA mit seinem Ausgleichstreffer aber noch ein 1:1. Der Abstand ans rettende Ufer, wo weiterhin der FC Chiasso steht, wurde damit sogar von drei auf zwei Punkte verkürzt. Aber auch zu Rang vier fehlen Aarau lediglich sechs Punkte.

Vierter ist dank eines in dieser Form nicht unbedingt zu erwartenden 4:1-Sieges beim FC Winterthur nun der FC Wohlen. Schon nach drei Minuten erzielte Samir Ramizi das 1:0 und kurz vor der Pause legte Florian Cristian Ianu den zweiten Treffer nach. Durch Winterthurs Anschluss in der 67. Minute durch Joao Paiva wurde es dann sogar noch einmal spannend, doch Marvin Graf machte mit einem Doppelschlag in der 88. und 90. Minute den Auswärtssieg perfekt.

Super League: FC Basel siegt zum Rückrunden-Auftakt

 

Nach zwei Monaten Pause hat die Schweizer Super League am ersten Wochenende im Februar ihren Betrieb wieder aufgenommen. Wirklich viel verändert hat sich an diesem 19. Spieltag im eidgenössischen Fußball-Oberhaus indes nicht. Denn der FC Basel hat einen weiteren Schritt in Richtung siebter Meisterschaft in Folge gemacht und seinen Vorsprung an der Tabellenspitze von zehn auf zwölf Punkte ausgebaut.

Ach torloser erster Halbzeit brachte Birkir Bjarnason den Seriemeister in der 50. Minute gegen den FC Luzern mit 1:0 in Führung und mit dem 2:0 durch einen von Matias Delgado verwandelten Elfmeter in Minute 72 war die Partie dann entschieden. Gegen nun zwangsläufig offensivere Gäste legte Winter-Neuzugang Renato Steffen noch den Treffer zum 3:0-Endstand nach.

1:1 im Verfolgerduell

Mit den Young Boys Bern und dem Grasshopper Club Zürich haben sich die beiden ersten Verfolger, sofern man diesen Begriff bei nun 17 bzw. eben zwölf Punkten Rückstand überhaupt noch verwenden darf, zum Jahresauftakt mit einem 1:1 getrennt. Torjäger Guillaume Hoarau besorgte in der 27. Minute die Führung für die Young Boys, doch nur vier Minuten später gelang Florian Kamberi für die Grasshoppers der Ausgleich, der bis zum Schlusspfiff Bestand haben sollte.

Zu den Super League Ergebnissen.

Ein Gewinner des Spieltages war neben Basel der FC Sion, da mit den Grasshoppers, Bern und Luzern keines der Teams auf den Plätzen zwei bis vier dreifach punkten konnte. Anders als Pokalsieger Sion, der durch ein Tor des in der Winterpause trotz einiger Offerten ausländischer Vereine nicht gewechselten Goalgetters Moussa Konate mit 1:0 beim FC Zürich siegte und nun mit nur noch einem Punkt Rückstand auf Rang vier und damit die Europa League Fünfter ist.

Vaduz gibt rote Laterne ab

Der FC Zürich stürzte derweil durch diese Niederlage vom vorletzten auf den letzten Platz ab. Auch deshalb, weil das bisherige Schlusslicht FC Vaduz beim FC Lugano einen 5:2-Sieg landete. Simone Grippo, zweimal Armando Sadiku und Stjepan Kukuruzovic sorgten bis zur 67. Minute schon für eine 4:0-Führung für den Klub aus Liechtenstein, ehe Aufsteiger Lugano aufwachte und durch Jonathan Sabbatini und Mattia Bottani auf 2:4 herankam. Dejan Janjatovic beendete indes die leisen Hoffnungen der Gastgeber auf zumindest einen Punkt mit dem Treffer zum 2:5.

Etwas abgesetzt vom Tabellenkeller hat sich unterdessen der FC Thun, der beim FC St. Gallen mit 2:1 gewann und nun genau wie der besiegte Gegner fünf Punkte Vorsprung auf Zürich aufweist. Danijel Aleksic hatte St. Gallen zwar in Führung gebracht, doch Roman Buess und Sandro Wieser bereits in der vierten Minute der Nachspielzeit gaben der Partie noch eine Wende.

Transferupdate Super League

Nachdem wir bereits vorige Woche eine Übersicht über die größten Transfers in der Winterpause der Super League gegeben haben, liefern wir euch diese Woche ein Update. Denn in den letzten Tagen vor dem Ende der Transferfrist am 1. Februar, hat sich doch noch einiges getan. Gleich mehrere bekannte Namen schlossen sich Schweizer Vereinen an.

Der bekannteste Spieler ist sicherlich Verteidiger Philippe Senderos. Der 30-Jährige, der im Laufe seiner Karriere bereits beim FC Arsenal, AC Milan, Everton, Fulham, Valencia und Stoke City spielte, kam ablösefrei von Aston Villa. Beim Tabellenletzten der Premier League hatte er rund eineinhalb Jahre keine Chance auf Einsätze gehabt. Sein letztes Länderspiel datiert aus dem Oktober 2014. Bei den Grasshoppers Zürich will der 55-fache Nationalspieler nun noch einmal angreifen und sich mit einer starken Rückrunde vielleicht noch in das EM-Aufgebot spielen.

Einen prominenten Namen verpflichtete der FC Sion: Theofanis Gekas. Der Grieche war seit November 2015 vereinslos und ist ein richtiger Wandervogel. Der 35-jährige Stürmer spielte in Griechenland, Deutschland, Spanien, England und war zuletzt in der Türkei engagiert. Nun soll er mit seiner Erfahrung und Toren helfen, einen internationalen Startplatz zu erreichen.

Zu den Super League Ergebnissen

Der FC Luzern holte Michael Frey aus Lille. Der Schweizer Nachwuchsnationalspieler wird bis Juni 2016 ausgeliehen und soll in seiner Heimat Spielpraxis sammeln. Nach einer Knöchelverletzung, die er sich letzten Januar zuzog, fiel er das ganze Jahr 2015 aus und soll sich nun beim FC Luzern wieder Selbstvertrauen holen.

Die Schweiz verlassen hat hingegen Shkelzen Gashi. Der Albaner, in den letzten Jahren beim FC Basel und auch in der gesamten Liga einer der besten Spieler, wechselte am letzten Transfertag überraschend in die USA. Dort wird der 27-Jährige in Zukunft für Colorado Rapids auf Torjagd gehen.

Wintertransfers in der Schweiz

Während der Fußball momentan ruht, verstärken die Schweizer Klubs der Super League ihre Kader oder geben Spieler ab, die keine Zukunft haben. Hier gibt es einen kurzen Überblick, welche Transfers die Schweizer Vereine in der Winterpause bislang getätigt haben.

Tabellenführer FC Basel investierte einmal mehr die bekanntesten Namen. Von Ligakonkurrent BSC Young Boys kam Rechtsaußen Renato Steffen für 1,20 Millionen, für Stürmer Andraz Sporar (NK Olimpija) und Mittelfeldspieler Alexander Fransson (IFK Norköpping) wurden wohl auch höhere Beträge gezahlt. Die Basler hingegen verlassen haben Mohamed Elneny, der für 6 Millionen zum FC Arsenal wechselte, Talent Albin Ajeti (zum FC Augsburg) und Sommerneuzugang Zdravko Kuzmanovic, der sich leihweise Udinese Calcio anschloss. Supertalent Breel Embolo, der vor allem vom VfL Wolfsburg umworben wurde, wird den FC Basel im Winter nicht verlassen.

Die Young Boys holten als Steffen-Ersatz Yoric Ravet von den Grasshoppers für 1,40 Millionen und Stürmer Philipp Zulechner. Der Striker wechselt leihweise vom SC Freiburg in die Schweiz und war im Herbst für Austria Wien tätig. Abgegeben wurde neben Steffen auch Stürmer Haris Tabakovic (zu Grasshoppers).

Aleksandr Kerzhakov
Wikimedia, Michel perm (CC BY-SA 3.0)

Einen spektakulären Transfer tätigte der FC Zürich, der den russischen Teamstürmer Aleksandr Kerzhakov leihweise für ein halbes Jahr holte. Zudem kam Innenverteidiger Leonardo Sanchez aus der argentinischen Liga. Abgegeben wurden Mario Gavranovic, der zu HNK Rijeka wechselte, Christian Schneuwly (zu Luzern) und Berat Djimsiti, der ablösefrei in die Serie A zu Atalanta Bergamo transferiert wurde.

Weitere interessante Transfers: der FC Luzern verkaufte Stürmer Dario Lezcano für 2,5 Millionen Euro an den FC Ingolstadt, Remo Freuler wurde für 1,50 Millionen Euro zu Atalanta getradet. Der FC St. Gallen sicherte sich per Leihe die Dienste von FC Bayern-Talent Gianluca Gaudino, die Grasshoppers verkauften Shani Tarashaj für 4,50 Millionen Euro an den FC Everton, dürfen ihren Stürmer aber noch leihweise behalten.

Alle Ergebnisse der Super League.

Challenge League in der Winterpause

Während in vielen anderen Ländern Europas schon wieder der Ball rollt, steckt der Schweizer Fußball noch mitten in der Winterpause. Das gilt sowohl für die Super League als auch für die Challenge League, in der es wie im eidgenössischen Oberhaus erst am ersten Februar-Wochenende weitergeht. Dann steht der 19. Spieltag auf dem Programm und damit gleichzeitig der Start in die zweite Halbserie, in der die Entscheidungen über Aufstieg und Klassenerhalt fallen.

Alle Challenge League Ergebnisse live

Die Tabelle zu Jahresbeginn verspricht dabei reichlich Spannung. Zwar liegt der FC Lausanne-Sport mit sechs Punkten Vorsprung auf Rang zwei und den FC Wil 1900 schon ein gutes Stück vor der Konkurrenz, doch so klar wie aufgrund der Dominanz des FC Basel in der Super League, der schon zehn Punkte Vorsprung hat, sieht es in der zweiten Liga der Schweiz nicht aus. Erlaubt sich Lausanne-Sport eine Schwächephase von zwei oder drei Wochen, sind die Verfolger wieder dran, wobei aber offen ist, ob dazu neben Wil 1900 noch andere Vereine zu rechnen sind. Denn Wil 1900 und den FC Winterthur auf Rang drei trennen bereits fünf Zähler. Dafür sind es dann vom dritten bis zum neunten, dem vorletzten Platz in der Zehner-Liga, lediglich vier Punkte, sodass an einem Spieltag die Tabelle komplett durcheinander gewürfelt werden kann. Etwas abgeschlagen ist nur der FC Aarau, der als Absteiger aus der Super League nun auch eine Klasse tiefer das Schlusslicht bildet und bereits drei Punkte hinter dem rettenden Ufer zurück liegt.

Mit einem guten Start in die Rückrunde könnte Aarau aber aus eigener Kraft schnell den Sprung ans rettende Ufer schaffen. Denn zunächst erwartet der FCA den achtplatzierten FC Biel-Bienne, ehe die Reise zum Vorletzten FC Chiasso geht. Sofern Aarau nicht beide Spiele verliert, wird der Kampf gegen den Abstieg wohl bis zum Schluss spannend bleiben. Ob das andererseits auch für das Aufstiegsrennen gilt, bleibt abzuwarten.

Schon am 21. Spieltag am 20. Februar könnte auch an der Tabellenspitze eine Vorentscheidung fallen. Nach den zumindest auf dem Papier lösbaren Aufgaben gegen den FC Le Mont und beim FC Wohlen empfängt Lausanne-Sport dann den FC Wil 1900. Mit einem Sieg im Spitzenspiel könnte sich Lausanne-Sport schon absetzen und hätte dann endgültig alle Trümpfe in der Hand.

Bis es am 6. Februar wieder losgeht, wartet auf die Teams der Challenge League aber erst einmal eine intensive Vorbereitung. Zudem geht vom Transfermarkt einige Spannung aus, dürften sich doch alle Vereine um Verstärkungen bemühen, während gleichzeitig die Angst besteht, dass Leistungsträger von Vereinen aus der Super League abgeworben werden.

Zurück zu Sportticker.ch

Aktuelle Lage in der Super League im Januar

Bereits seit 6. Dezember befindet sich die Schweizer Super League in der Winterpause und daran wird sich auch im Januar nichts ändern. Erst am 6. Februar geht es mit dem 19. Spieltag los mit der Rückrunde, in der natürlich die Frage nach dem kommenden Meister interessiert, aber auch die Qualifikation für die internationalen Wettbewerbe und der Kampf gegen den Abstieg für Spannung sorgen.

Ob es an der Tabellenspitze noch einmal richtig eng wird und sich der FC Basel von seinem Weg zur siebten Meisterschaft in Folge noch abbringen lässt, erscheint höchst fraglich. Denn nach 18 Runden trennen den Titelverteidiger bereits stolze zehn Punkte vom ersten und aktuell einzigen Verfolger, dem Grasshopper-Club Zürich. Schon die ersten beiden Spieltage nach der Winterpause könnten im Titelrennen eine Vorentscheidung bringen. Nach dem Heimspiel gegen den FC Luzern zum Jahresauftakt geht es für Basel am 13. Februar zu den Grasshoppers, die dann mit einem Sieg heranrücken könnten. Gewinnt Basel aber gegen Luzern und dann auch in Zürich, wäre der Mannschaft von Trainer Urs Fischer die erneute Meisterschaft kaum mehr zu nehmen. Auch deshalb, weil hinter den Grasshoppers schon eine Lücke von fünf Punkten zu den Young Boys Bern klafft.

Basel verliert wohl wieder Qualität

Ein Funken Hoffnung auf eine spannende Rückserie ist bei den Anhängern der Grasshoppers und den neutralen Fußballfans in der Schweiz aber durchaus vorhanden. Grund dafür ist, dass Basel wohl abermals auf dem Transfermarkt an Qualität verlieren wird. So steht der ägyptische Nationalspieler Mohamed Elneny wohl kurz vor einem Wechsel zum FC Arsenal, dem die Dienste des 23-Jährigen rund sieben Millionen Euro wert sein sollen. Dagegen sieht es so aus, als würde das europaweit begehrte Top-Talent Breel Embolo Basel trotz diverser Offerten unter anderem aus Deutschland und England erst einmal nicht verlassen und die Saison in der Schweiz zu Ende spielen.

Alle Super League Ergebnisse

Noch ist der Transfermarkt aber nicht richtig in Gang gekommen, sodass auch die eine oder andere unerwartete Personalrochade nicht auszuschließen ist.Grundsätzlich nach Verstärkung halten alle Vereine Ausschau, wobei Basel und die Grasshoppers ihre ohnehin sehr guten Chancen auf die Play-offs zur Champions League wahren oder noch vergrößern wollen.

Spannung im Kampf um Europa und im Keller

Dahinter haben Bern und der FC Luzern die besten Karten im Rennen um die Europa League, auf die aber auch der FC St. Gallen, der FC Sion und der FC Thun hoffen dürfen. Zu rechnen ist vor allem mit Sion, das im letzten Spiel vor Weihnachten mit dem Sieg nach Elfmeterschießen im Pokal-Viertelfinale gegen Basel einmal mehr sein in der Liga nur unregelmäßig zu sehendes Potential abgerufen hat. Kommt Sion mit der Dreifachbelastung durch Liga, Pokal und Europa League zurecht, sollte Rang vier oder aber der erneute Pokalsieg möglich sein.

Im Tabellenkeller steht der FC Vaduz als Schlusslicht mit dem Rücken zur Wand, doch der FC Zürich, der FC Lugano und auch Thun sind noch in Schlagdistanz. Um den drohenden Abstieg zu vermeiden, werden alle gefährdeten Teams die Winter-Transferperiode sicherlich nutzen, um den Kader zu optimieren und optimal aufgestellt in die Rückrunde zu gehen.

Zur Sportticker Übersicht

Challenge League: FC Lausanne-Sport auf Aufstiegskurs

Wie in der vom FC Basel dominierten Super League stand auch in der Challenge League am Nikolaus-Wochenende der letzte komplette Spieltag vor Weihnachten und einer zweimonatigen Winterpause bis zum Wiederbeginn am 6. Februar auf dem Programm. Endgültig beendet was das Fußballjahr in der zweiten Spielklasse der Schweiz dann am Mittwoch mit dem 1:1 im Nachholspiel zwischen dem FC Le Mont und dem FC Biel-Bienne.

Lausanne-Sport gewinnt das Top-Spiel klar

Zwar nicht ganz so überlegen wie der FC Basel in der Super League, aber doch auch schon mit sechs Punkten Vorsprung hat sich der FC Lausanne-Sport die Herbst- bzw. Wintermeisterschaft gesichert. Ein 3:0 am Nikolaustag gegen den FC Wil 1900, der als Zweitplatzierter angereist und mit einem hohen Sieg selbst die Spitze hätte übernehmen können, macht Lausanne-Sport zum Abschluss des Jahres zum Top-Favoriten auf den Aufstieg. Nach der frühen Führung in der zwölften Minute durch einen von Jocelyn Roux verwandelten Elfmeter spielte Lausanne-Sport die gelb-rote Karte für Wils Sandro Lombardi nach einer guten Stunde in die Karten. Numa Lavanchy und Nicolas Getaz schossen in Überzahl dann letztlich den klaren Sieg heraus.

Alle Challenge League Ergebnisse live

Wil bleibt aber trotz der Niederlage Zweiter und scheint auch das einzige Team zu sein, das Lausanne-Sport überhaupt noch gefährlich werden kann. Denn zwischen Wil und dem FC Winterthur auf Rang drei liegen weitere fünf Punkte, die die Vormachtstellung von Lausanne-Sportverdeutlichen. Ab Winterthur geht es in der Challenge League hingegen richtig eng zu.

Nur vier Punkte zwischen Platz drei und Rang neun

Von Platz drei bis zum FC Chiasso auf dem vorletzten Rang beträgt der Abstand lediglich vier Punkte, sodass schon nach ein, zwei Spieltagen die Tabelle ein ganz anderes Bild haben kann als im Moment. Hinter Winterthur belegt aktuell Aufsteiger Neuchatel Xamax mit ordentlichen 24 Punkten den vierten Platz und hat damit den Grundstein für den Klassenerhalt gelegt. Mit 23 Zählern Fünfter ist der FC Le Mont, während der FC Wohlen und der FC Schaffhausen mit jeweils 22 Punkten auf den Plätzen sechs und sieben überwintern. Punktgleich mit Chiasso und 21 Zählern steht der FC Biel-Bienne auf Rang acht.

Etwas abgeschlagen, wenngleich nach wie vor in Schlagdistanz, bildet der FC Aarau zur Winterpause das Schlusslicht der Challenge League. Der Absteiger aus der Super League tut sich auch in der neuen Spielklasse weiterhin schwer, hat aber zumindest mit einem 2:1-Sieg gegen Le Mont die letzte Gelegenheit im Jahr 2015 genutzt, um eine Serie von sieben sieglosen Meisterschaftsspielen in Folge zu beenden und den Anschluss wieder einigermaßen herzustellen.

Winterpause in der Super League

Während in den großen Ligen noch mindestens zwei Spieltage auf dem Programm stehen und sich die englische Premier League sogar traditionell keine Auszeit gönnt, hat in der Schweizer Super League die Winterpause bereits nach dem Nikolaus-Wochenende begonnen. Weiter geht es erst am 6. und 7. Februar, wobei sich in der zweiten Halbserie die Spannung im Titelrennen in Grenzen halten dürfte.

Alle Super League Ergebnisse live

Denn auch wenn der Spitzenreiter am 15. und 16. Spieltag gegen den Grasshopper-Club Zürich (2:3) und beim FC St. Gallen (1:2) nacheinander die Saisonniederlagen Nummer zwei und drei kassiert hat, führt der FC Basel die Tabelle mit zehn Punkten Vorsprung auf die Grasshoppers souverän an. Die siebte Meisterschaft in Folge des FCB scheint folglich nur eine Frage der Zeit.

Bern und Luzern auf Europa-Kurs

Die Grasshoppers sind derweil zur Saison-Halbzeit der Favorit auf den zweiten Platz angesichts von bereits fünf Punkten Vorsprung auf den TabellendrittenYoung Boys Bern. Die Young Boys, die vor der Saison als größter Konkurrent des FC Basel galten, sollten im Rennen um Rang zwei und damit die Teilnahme an der Qualifikation zur Champions League aber noch nicht gänzlich abgeschrieben werden. Gleichzeitig müssen die Young Boys aber auch den Blick auf die Verfolger richten, könnte das Rennen um die Plätze in der Europa League diesmal doch wieder richtig spannend werden.

Dick dabei ist auch der FC Luzern, der seine positive Entwicklung des Frühjahres unter Trainer Markus Babbel nach der Sommerpause fortgesetzt und das letzte Spiel des Jahres gegen Bern mit 3:1 gewonnen hat. Luzern überwintert auf dem vierten Platz, der am Ende für die Europa League bzw. die Qualifikationsspiele für den kleineren der beiden Europapokale reichen würde.

Vaduz überwintert als Schlusslicht

St. Gallen und der FC Sion bewegen sich als Fünfter und Sechster in Tuchfühlung zu den internationalen Plätzen und haben noch alle Chancen, wobei zwischen den Grasshoppers und St. Gallen schon zehn Punkte liegen.

Ab dem FC Thun auf Rang sieben, der freilich auch nur sechs Punkte weniger auf dem Konto hat als Luzern, muss der Blick dann eher nach hinten gerichtet werden. Das gilt erwartungsgemäß auch für Aufsteiger FC Lugano, der sich aber als Achter wacker schlägt und die anfänglichen Anpassungsschwierigkeiten längst überwunden hat, wie nicht zuletzt der vor allem in dieser Form völlig unerwartete 4:1-Sieg gegen die Grasshoppers am letzten Spieltages des Jahres zeigte.

Die größte Enttäuschung ist derweil der vor der Saison als Kandidat für die Champions League gehandelte FC Zürich, der mit einem 1:0-Sieg gegen den FC Sion zumindest dafür sorgte, an Weihnachten nicht unter dem Strich zu stehen. Als Schlusslicht überwintert nun der FC Vaduz, der den Rückstand von zwei Punkten ans rettende Ufer aber schon Anfang Februar mit einem einzigen Sieg aufholen kann.

Basel und Young Boys mit Siegen

Für den FC Basel und die Young Boys Bern waren die letzten Wochen in der Super League nicht von Erfolg geprägt. Während Basel zwei Spiele in Folge verlor, wartete Bern bereits fünf Spiele auf einen vollen Erfolg. Nun haben beide Teams wieder voll angeschrieben. Am 17. Spieltag feierten sowohl der FC Basel als auch die Young Boys befreiende Siege.

Alle Super League Ergebnisse live

Der FC Basel, trotz zuletzt zweier Niederlagen weiter überlegener Tabellenführer in der Schweiz, besiegte den FC Luzern vor eigenem Publikum klar mit 3:0. Birkir Bjarnason brachte die Hausherren bereits in der 7. Minute in Führung, Davide Calla (26.) und Mohamed Elneny (32.) sorgten noch vor der Pause für eine komfortable Führung und den gleichzeitigen Endstand. Denn im zweiten Durchgang verwalteten die Hausherren das Ergebnis und ließen nichts mehr zu.

Die Young Boys Bern, nach drei Remis in Folge nur mehr zwei Punkte vor dem Vierten, durften nach langer Durststrecke ebenfalls jubeln. Dabei erwischten die Berner einen Kaltstart, denn die Gäste aus St. Gallen gingen durch Geoffroy Treand in der 6. Minute in Führung. Doch noch vor der Pause konnten die Hausherren unter dem Jubel der eigenen Fans das Spiel drehen. Denis Zakaria und Alexander Gerndt jeweils nach Vorlage von Miralem Sulejmani sorgten für den letztlich verdienten 2:1-Sieg.

Adi Hütter und Bern weiter ohne Sieg

Nach einem vielversprechenden Start unter Trainer Adi Hütter mit vier Siegen in Folge ist bei den Young Boys Bern nun ein wenig Ernüchterung eingekehrt. Die Berner haben seit fünf Spielen nicht mehr gewonnen und sind wieder auf den dritten Platz zurückgefallen. Auf Leader Basel fehlen 12 Punkte, Grasshopper Zürich hat sich fünf Zähler Vorsprung erspielt. Vier der letzten fünf Spiele haben die Berner 1:1 gespielt, nur gegen den FC Basel setzte es eine 0:1-Niederlage.

<<<Zu Schweizer Super League Ergebnissen>>>

Das Problem liegt also nicht in der Defensive, die unter Hütter nur einmal mehr als einen Gegentreffer zuließ, sondern in der Offensive. Auch am Wochenende gegen den FC Sion vergab BSC Young Boys bereits in der Anfangsphase viele Chancen und belohnte sich erst nach der Pause für die Anstrengungen. Die Führung von Alexander Gerndt wurde allerdings nur wenige Minuten später von Sions Geoffrey Mujangi Bia ausgeglichen. Die nächste Chance für Bern auf den siebten Saisonsieg bietet sich am kommenden Samstag wenn Bern den FC St. Gallen empfängt.

Die St. Gallener werden mit breiter Brust anreisen, haben sie doch am 16. Spieltag Seriensieger FC Basel mit 2:1 bezwungen. Für den Tabellenführer der Super League war es bereits die zweite Pleite in Folge. Denn am Spieltag zuvor verloren die Basler bereits gegen Grasshopper Zürich mit 2:3. In der Tabelle