Super League: Start am 23. Juli mit Basel – Sion

13 Tage nach dem Finale der Europameisterschaft, die für die Schweiz mit der Niederlage nach Elfmeterschießen im Achtelfinale gegen Polen ein unglückliches Ende gefunden hat, startet die Super League als eine der ersten europäischen Ligen in die neue Saison 2016/17.

Am Samstag, den 23. Juli, erwartet der FC Lugano um 17.45 Uhr den FC Luzern zum ersten Spiel der neuen Saison, dem sich am gleichen Tag um 20 Uhr gleich noch das Duell zwischen dem FC St. Gallen und den Young Boys Bern anschließt.

Weiter geht es dann am Sonntag um 13.45 Uhr mit zwei Spielen. Zum einen empfängt der Grasshopper-Club Zürich den einzigen Aufsteiger FC Lausanne-Sport, der sich nach der souveränen Meisterschaft in der Challenge League nun auch im Oberhaus beweisen will. Und zum anderen stehen sich mit dem FC Thun und dem FC Vaduz zwei Teams gegenüber, die die vergangene Spielzeit in der unteren Tabellenhälfte beendet haben. Abgeschlossen wird der erste Spieltag dann am Sonntag um 16 Uhr mit dem ersten Auftritt des Titelverteidigers, wenn der FC Basel gegen den FC Sion Heimrecht genießt.

Basel ohne Embolo

Basel geht natürlich auch diesmal wieder als Top-Favorit in die Saison und hat die achte (!) Meisterschaft in Folge fest im Visier. Nicht mithelfen wird bei diesem Vorhaben allerdings Supertalent Breel Embolo, der sich für rund 27 Millionen Euro in die deutsche Bundesliga zum FC Schalke 04 verabschiedet hat. Ansonsten hat sich der Aderlass im Team von Trainer Urs Fischer bislang in Grenzen gehalten, doch da der Transfermarkt in diesem Sommer noch nicht richtig in Fahrt gekommen ist, besteht noch bis Ende August die Gefahr, dass weitere Leistungsträger den Verein verlassen. Auf der anderen Seite hat sich Basel aber bereits einige interessante Neuzugänge geangelt. Der 21 Jahre alte Norweger Mohamed Elyounoussi gilt ebenso als großes Talent wie der erst 18-jährige Paraguayer Blas Riveros. Und mit Seydou Doumbia hat sich der FCB die Dienste eines international renommierten Stürmers sichern können, der zunächst vom AS Rom ausgeliehen wurde.

Young Boys als ernsthafter Titelrivale?

Ob es diesmal einen ernsthaften Konkurrenten für den FC Basel geben wird, scheint angesichts dieser Vorzeichen fraglich. Gerade die zuletzt mit 14 Punkten Rückstand auf Rang zwei gelandeten Young Boys Bern werden aber nichts unversucht lassen, die Vorherrschaft des Serienmeisters zumindest zu unterbrechen.

Aber auch die Grasshoppers und der FC Sion haben gewisse Ambitionen und wollen zumindest auf den internationalen Plätzen landen. Am anderen Ende der Tabelle wird vor allem Aufsteiger Lausanne-Sport um den Klassenerhalt kämpfen müssen, aber auch Vorjahresaufsteiger Lugano und der FC Vaduz werden zunächst ihre Punkte gegen den Abstieg sammeln müssen.

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