Super League: Spannung im Kampf um Platz 2 und im Tabellenkeller

Während es in den großen europäischen Ligen wie der Bundesliga, der Premier League oder der Primera Division nur noch acht oder neun Spieltage sind, stehen in der Schweizer Super League noch zwölf Runden auf dem Programm, doch die Entscheidung in Sachen Meisterschaft ist dennoch schon so gut wie gefallen.

Der FC Basel dürfte sich auf seinem Weg zum siebten Titel in Folge kaum mehr abbringen lassen, führt der Serienmeister die Tabelle doch doch schon wieder mit 14 Punkten Vorsprung an und hat zudem noch ein Nachholspiel in der Hinterhand. Am vergangenen Samstag geriet Basel zwar nach einer frühen Führung durch Marc Janko gegen den FC St. Gallen durch Treffer von Edgar Salli und Martin Angha mit 1:2 in Rückstand, doch Janko mit zwei weiteren Toren sowie Renato Steffen sorgten am Ende doch noch für einen 4:2-Sieg des Spitzenreiters, der aktuell seine Konzentration vor allem auf das Rückspiel im Achtelfinale der Europa League beim FC Sevilla am Donnerstag richtet, wo nach dem 0:0 im heimischen St. Jakob-Park noch alles drin ist.

Young Boys knapp vor den Grasshoppers

Richtig spannend geht es derweil im Rennen um den zweiten Platz zu, der zur Teilnahme an der Qualifikation zur Champions League berechtigt. Durch einen Last-Minute-Sieg gegen den FC Sion verteidigten die Young Boys Bern am Sonntag ihren knappen Vorsprung von einem Punkt auf den Grasshopper-Club Zürich, der das Derby gegen den FC Zürich mit 4:2 für sich entscheiden konnte. Nachdem Guillaume Hoarau für Bern zwei Elfmeter verwandelt hatte und Theofanis Gekas sowie Ebenezer Assifuah für Sion erfolgreich waren, traf der eingewechselte Alexander Gerndt in der Schlussminute zum 3:2-Sieg für die Young Boys.

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Die Grasshoppers gerieten durch Alexandr Kerzhakov früh in Rückstand, doch Munas Dabbur und Caio drehten die Begegnung schon bis zur 30. Minute, ehe sich der FCZ durch Gelb-Rot für Anto Grgic selbst schwächte. Auf das 3:1 durch Shani Tarashaj antwortete der FCZ zwar noch mit dem 3:2-Anschluss durch Kevin Bua, doch mit dem 4:2 durch Marco Basic war kurz vor dem Ende die Entscheidung gefallen.

Trio im Abstiegskampf

Der FC Zürich gehört damit weiter zu den drei abstiegsgefährdeten Teams, führt dieses Trio aber mit je einem Punkt Vorsprung auf den FC Vaduz und den FC Lugano an. Während Vaduz gegen den FC Thun nicht über ein 0:0 hinaus kam, verlor Lugano seine Partie beim FC Luzern, der sich dadurch endgültig nach oben orientieren darf, mit 1:2. Jonathan Sabbatini hatte die Führung Luzerns durch Michael Frey zwar zunächst noch ausgeglichen, doch Christian Schneuwly traf dann neun Minuten vor Schluss zum Sieg für Luzern.